Motorrad: Bisher wenig Staus bei der Anreise zur MotoGP in Spielberg

Spielberg (APA) - Die Anreise zum zweiten Trainings- und Qualifyingtag bei der MotoGP am Red Bull Ring in Spielberg ist ohne lange Staus aus...

Spielberg (APA) - Die Anreise zum zweiten Trainings- und Qualifyingtag bei der MotoGP am Red Bull Ring in Spielberg ist ohne lange Staus ausgekommen. Laut Fritz Grundnig von der Landespolizeidirektion Steiermark kam es am Samstag zwar an manchen Stellen zu Behinderungen, doch diese hätten den Anreisenden nur Minuten gekostet. Am Knoten St. Michael ist ein Motorradfahrer gestürzt und wurde dabei schwer verletzt.

Die meisten der Campinggäste waren bereits in den Tagen davor angereist, weshalb am Samstag vorwiegend Tagesgäste zum Ring fuhren, um die entscheidenden Läufe von Valentino Rossi, Marc Marquez und Co. zu sehen. Etwas Geduld war dabei gegen Mittag am Knoten St. Michael in Richtung Ring gefordert: Ein 61-jähriger Biker aus Linz hatte wegen eines zu spät bemerkten Staus eine Vollbremsung gemacht und war dabei gestürzt. Er musste mit Verdacht auf einen Schlüsselbein- und Rippenbruch in das UKH Kalwang. Sein Motorrad schlitterte noch gegen zwei am Stauende stehende Pkw.

Bei der Aufnahme des Unfalls durch die Polizei kam es zu einem vier bis fünf Kilometer langen Stau zurück bis Leoben. Dieser hatte sich aber zwei Stunden später auch schon wieder aufgelöst, hieß es seitens der Einsatzkräfte.

Trotz der bisher weitgehend flüssigen Anfahrten zum Renngelände empfahl die Exekutive am Sonntag eine möglichst frühe Anreise und Geduld. Denn am Tag des Grand Prix sei jedenfalls mit Staus zu rechnen.

Die Zuschauertribünen am Ring waren am Samstag gut gefüllt. Nur wenige Plätze blieben bei gutem, sonnigen Wetter frei. Am Sonntag werden 95.000 Fans und damit praktisch volles Haus erwartet. Alle Veranstaltungstage zusammengerechnet dürften bis zu 240.000 Zuschauer ausmachen, prognostizierte das Projekt Spielberg.

Besondere Gäste waren am Samstag die Schauspieler Tobias Moretti und Gregor Bloeb, die früheren Formel 1-Piloten Gerhard Berger und Mark Webber, Skeleton-Pilotin Janine Flock und der ehemalige Motocross-Fahrer Heinz Kinigadner.