Trump: Nur Wahlbetrug würde Sieg in Pennsylvania verhindern

Washington (APA/dpa) - Der US-Republikaner Donald Trump hinkt nach Umfragen in Pennsylvania, einem der möglicherweise wahlentscheidenden „Sw...

Washington (APA/dpa) - Der US-Republikaner Donald Trump hinkt nach Umfragen in Pennsylvania, einem der möglicherweise wahlentscheidenden „Swing States“, weit hinter seiner Rivalin Hillary Clinton her. Aber in einer Rede am Freitag (Ortszeit) in dem US-Staat sagte der Präsidentschaftsbewerber, er befinde sich „im Aufschwung“ - und „der einzige Weg, in Pennsylvania zu verlieren, wäre durch Wahlbetrug“.

Trump rief seine Unterstützer bei dem Auftritt in Altoona auf, am Wahltag besonders wachsam zu sein und auf Zeichen von Wahlbetrug zu achten. „Geht herum und beobachtet andere Wahllokale“, sagte der Immobilienmogul.

Er finde es „schockierend“, dass Wähler in Pennsylvania vor der Stimmabgabe keinen Lichtbildausweis vorlegen müssten. „Wir müssen die Strafverfolgungsbehörden auf den Plan bringen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Sheriffs, die Polizeichefs und alle aufpassen.“

Die „Washington Post“ merkte dazu an, dass Wählerbetrug durch falsche Identität äußerst selten vorkomme. Eine 2014 veröffentlichte Studie dazu habe einen Zeitraum von 14 Jahren mit mehr als einer Milliarde abgegebener Stimmen erfasst, und es seien nur 31 Betrugsfälle festgestellt worden.