Olympia: Gastgeber Brasilien bisher weit weg vom Medaillenziel
Rio de Janeiro (APA/Reuters) - Nach der ersten Olympia-Woche kündigt sich für Brasilien das Verpassen des eigenen Medaillenziels an. Die Gas...
Rio de Janeiro (APA/Reuters) - Nach der ersten Olympia-Woche kündigt sich für Brasilien das Verpassen des eigenen Medaillenziels an. Die Gastgebernation wollte eine der zehn Nationen mit den meisten Medaillen werden - bisher stehen erst deren vier zu Buche. Bei den Spielen 2012 waren für die besten Zehn 28 Medaillen notwendig. In London gelang Brasilien mit 17 Medaillen das beste Abschneiden der Geschichte.
Um zumindest diese Marke wieder zu erreichen, müssen in der zweiten Woche einige Medaillen her. Enttäuschend verlief für die Brasilianer trotz dreier Medaillen vor allem Judo. Auch im Schwimmen, Tennis und Bogenschießen blieben die Gastgeber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Im Schwimmen droht erstmals seit 2004 überhaupt keine Medaille. Obwohl sich Topstar Cesar Cielo nicht qualifizierte, rechnete Brasilien mit Medaillen im Schwimmen.
Im Tennis schieden die Doppelfavoriten Marcelo Melo und Bruno Soares frühzeitig aus. Die erste Medaille bei den Spielen kam dagegen unerwartet, sie gelang Schütze Felipe Wu. Hoffnungen hat Brasilien nun noch in mehreren Teamsportarten, wie Beach-Volleyball, Volleyball, Handball und nicht zuletzt Fußball bei Damen und Herren.