Europas Leitbörsen zu Mittag weiter im Minus

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag im Verlauf weiter nachgegeben. Der 50 führende Unternehmen der Euroz...

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag im Verlauf weiter nachgegeben. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 verlor 46,00 Einheiten oder 1,52 Prozent auf 2.986,31 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 12.45 Uhr mit 10.466,41 Punkten und minus 160,56 Einheiten oder 1,51 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London verlor um 86,58 Zähler oder 1,25 Prozent und steht nun bei 6.822,85 Stellen.

Bessere Erwartungen deutscher Unternehmen für die Konjunkturentwicklung konnten die Verluste an den europäischen Börsen heute nicht verhindern. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist auf den höchsten Wert seit zwei Jahren gestiegen. Dennoch sorgten Gewinnmitnahmen an allen Börsen für deutlich rückgängige Indizes.

Der schwächste Sektor in Europa waren Bankenwerte. Die Branche leidet zunehmend unter dem Umfeld niedriger Zinsen und der schwächelnden Kreditnachfrage. Sie muss mit weiteren Ergebniseinbußen rechnen. Sehr schwach präsentierten sich auch Versicherungsaktien sowie Papiere aus dem Öl- und Gassektor.

Die Ölpreise erholten sich am Montag zwar leicht von ihren massiven Einbußen am Freitag. Im Verlauf des Handelstages steht ein Treffen der Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) am Rande einer Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier an, von dem sich Marktteilnehmer neue Impulse erhoffen. Dennoch verloren Öl- und Gaswerte zunächst deutlich: Eni (minus 1,35 Proznet), BP (minus 1,54 Prozent) und Total (minus 1,96 Prozent),

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Bei den Einzelwerten fanden sich viele Aktien aus dem Finanzsektor unter den schwächsten Papieren im Leitindex der Eurozone. So verloren allein Societe Generale, BNP Paribas und AXA jeweils mehr als 3 Prozent.

Angeführt wurden die Verlierer im Euro-Stoxx-50 von den Papieren der Deutschen Bank, die um 6 Prozent auf ein Rekordtief von 10,62 Euro einbrachen. Einem Pressebericht zufolge schließt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Deutsche Bank im Rechtsstreit mit den US-Behörden Staatshilfen und eine diplomatische Einmischung aus. Die US-Justiz droht mit zweistelligen Milliardenforderungen als Folge dubioser Hypothekengeschäfte.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA279 2016-09-26/13:36


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