Generalsanierung des Kremser „Doms der Wachau“ abgeschlossen

Krems (APA) - Die Generalsanierung des Kremser „Doms der Wachau“ ist laut Diözese St. Pölten nach sieben Jahren und rechtzeitig vor einem Ju...

Krems (APA) - Die Generalsanierung des Kremser „Doms der Wachau“ ist laut Diözese St. Pölten nach sieben Jahren und rechtzeitig vor einem Jubiläum abgeschlossen. Der Grundstein für die Pfarrkirche St. Veit wurde vor 400 Jahren gelegt. Am Sonntag steigt auch aus diesem Grund ein großes Erntedankfest.

Der „Dom der Wachau“ sei - neben der Basilika Sonntagberg - die aktuell bedeutendste und auch größte Kirchenrenovierung in der Diözese St. Pölten, wurde in einer Aussendung betont. Mit dem Aufsetzen zweier restaurierter Turmkreuze sei die siebenjährige Arbeitsphase zu Ende gegangen. Die Kosten von etwa vier Millionen Euro werden von der Pfarre, die noch 150.000 Euro aufbringen muss, der Diözese, von Land und Bund sowie von der Stadtgemeinde Krems getragen.

Zentrales Vorhaben der Renovierungsmaßnahmen war das Absichern des Gewölbes. Dabei wurden massive Stahlträger eingezogen, um den Gewölbebogen zwischen Altarraum und Kirchenschiff zu stabilisieren. Wichtig waren weiters die Sanierungsarbeiten auf dem Dach des Kirchturmes in mehr als 70 Metern Höhe, teilte die Diözese mit. Zudem wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen am Kirchturm selbst gesetzt. Die Deckenfresken wurden ebenfalls restauriert.

Zum Erntedankfest am Sonntag angesagt haben sich u.a. Bischof Klaus Küng und Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP). Sie haben gemeinsam die Leitung des Kuratoriums der Renovierung des „Doms der Wachau“ inne.