Leitbörsen in Fernost schließen im grünen Bereich

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag einheitlich im grünen Bereich geschlossen. Für Unterstützung sorgte die Hoffnung der...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag einheitlich im grünen Bereich geschlossen. Für Unterstützung sorgte die Hoffnung der Anleger auf eine deutlich geringere Geldstrafe im Hypothekenstreit für die Deutsche Bank in den USA.

Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 148,83 Zähler oder 0,90 Prozent auf 16.598,67 Punkte. Neue Daten aus Japan fielen verhalten optimistisch aus. Der Index für die Stimmung unter den Managern der japanischen Großindustrie blieb stabil. Im September verharrte das von der Bank von Japan (BoJ) erhobene Barometer bei plus 6 Punkten.

Der Hang Seng Index in Hongkong legte 287,28 Zähler (plus 1,23 Prozent) auf 23.584,43 Einheiten zu. Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich mit Kursgewinnen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 28.200,36 Zählern mit plus 334,40 Punkten oder 1,20 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gewann 39,6 Zähler oder 0,72 Prozent auf 5.564,80 Einheiten.

In Shanghai bleibt die Börse aufgrund des Feiertags „National Day“ für die gesamte Handelswoche geschlossen. Am vergangenen Freitag erhöhte sich der Shanghai Composite Index um 0,21 Prozent auf 3.004,70 Punkte. Erst am Montag, den 10. Oktober, findet der nächste reguläre Handelstag statt.

Bereits an den US-Börsen hatten vor dem Wochenende Berichte, dass die Deutsche Bank ihre US-Strafe möglicherweise deutlich runterverhandeln könnte, für Auftrieb bei den Finanzwerten gesorgt. Wegen des Hypothekenstreits droht dem Kreditinstitut in den USA eine Strafe von 14 Mrd. Dollar, am Freitag meldete jedoch die Nachrichtenagentur AFP, dass das Institut kurz davor stehe, sich mit dem Justizministerium in Washington auf ein Bußgeld von 5,4 Mrd. Dollar zu verständigen.

Die positive Stimmung im Finanzsektor übertrug sich zum Wochenstart auch auf die asiatischen Märkte. So zogen Nomura um klare 2,89 Prozent an und Mitsubishi UFJ erhöhten sich um 0,42 Prozent, während im australischen S&P/ASX-20 Index Westpac Banking mit plus 1,76 Prozent die höchsten Kursgewinne einstreichen konnten. Auch in Hongkong setzten sich die Aktien der Bank of East Asia mit plus 3,50 Prozent an die Spitze im Hang Seng Index. HSBC Holdings legten 1,57 Prozent zu.

Neue Unternehmensnachrichten blieben Mangelware. Neben Finanzwerten gab es auch bei Rohstoff- und Versorgeraktien Kursgewinne zu beobachten. So zogen im Hang Seng Index CNOOC um 1,35 Prozent an und China Shenhua Energy gewannen 1,45 Prozent. In Sydney stiegen BHP Billiton um klare 1,65 Prozent und Woodside Petroleum schlossen um 0,84 Prozent fester.