Lateinamerika setzt auf Fortführung von Friedensprozess in Kolumbien
Bogota (APA/dpa) - Die Regierungen Lateinamerikas unterstützen die weiteren Bemühungen um den Friedensprozess in Kolumbien. Das Nein zum Fri...
Bogota (APA/dpa) - Die Regierungen Lateinamerikas unterstützen die weiteren Bemühungen um den Friedensprozess in Kolumbien. Das Nein zum Friedensabkommen bei der Volksbefragung am Sonntag dürfe nicht als Zeichen einer Ablehnung des Friedens an sich gedeutet werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister von Brasilien, Mexiko, Argentinien, Chile, Uruguay und Paraguay, die am Montag in Buenos Aires veröffentlicht wurde.
Die Minister lobten den Willen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla, am Waffenstillstand festzuhalten, sowie den Aufruf von Präsident Juan Manuel Santos an alle politischen Parteien, gemeinsam einen einheitlichen Weg zum Frieden auszuarbeiten. Auch Ecuadors Staatschef Rafael Correa sprach sich gegen eine Neuauflage des Konflikts aus. „In Kolumbien hat das Nein gesiegt, aber alle behaupten, sie wollen den Frieden“, schrieb Correa auf seinem Twitter-Account.
Venezuelas Präsident Nicolas Maduro sicherte seinem Kollegen Santos volle Unterstützung in den weiteren Friedensbemühungen im Nachbarland zu. „Der Frieden in Kolumbien ist auch der Frieden in Venezuela“, erklärte Maduro.
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