Heta-Rückkaufangebot - Pleitegefahr Kärntens schwindet deutlich
Wien/Klagenfurt (APA) - Täglich gibt es, so Finanzminister Schelling, neue Zustimmungserklärungen zum Rückkauf. Insgesamt würden die Quoten ...
Wien/Klagenfurt (APA) - Täglich gibt es, so Finanzminister Schelling, neue Zustimmungserklärungen zum Rückkauf. Insgesamt würden die Quoten deutlich überschritten werden. Es geht um insgesamt 11 Mrd. Euro an Schulden der früheren Kärntner Hypo, der jetzigen Heta. Bund und Land Kärnten versuchen diese mit einem gewissen Schuldenschnitt zurückzukaufen. Die Pleitegefahr für das südlichste Bundesland soll so gebannt werden.
Wie hoch die Zustimmung am Ende sein werde, wollte Schelling nicht einschätzen. Er geht aber von einer deutlichen Zustimmung aus, bis das Angebot am Freitag ausläuft. Bis Montag soll dann ganz genau errechnet werden, wie die Zustimmungsquoren stehen.
Vorranggläubiger (rund 10 Mrd. Euro) erhalten bei der Annahme 75 Prozent auf die Nominale in Cash, Nachranggläubiger (rund eine Milliarde) 30 Prozent. Die anderen Varianten sind Umtäusche. So können Vorranggläubiger nach etwa 18,5 Jahren über eine bundesbehaftete Nullkuponanleihe, die der Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (K-AF) begeben wird, schlussendlich auf 90 Prozent ihrer Forderungen kommen. Ähnliche Varianten gibt es für Nachranggläubiger, die am Ende 45 Prozent ihres ursprünglich an die Heta geliehenen Geldes zurückbekommen können.
~ WEB www.heta-asset-resolution.com ~ APA052 2016-10-04/08:25
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