Gletscher-Ehe: Prinzipielle Zustimmung mit Anmerkungen
Pitztal – Die Ötztaler und Pitztaler Gletscherbahnen sowie der TVB Pitztal waren in den vergangenen Wochen nicht untätig: Vertreter besuchte...
Pitztal –Die Ötztaler und Pitztaler Gletscherbahnen sowie der TVB Pitztal waren in den vergangenen Wochen nicht untätig: Vertreter besuchten die Gemeinderatssitzungen von Jerzens, Arzl und Wenns, um für den Zusammenschluss der beiden Gletscherskigebiete Werbung zu machen. St. Leonhard hat sich bereits positiv geäußert, wird sich aber erst demnächst im Dorfparlament mit der Causa formell beschäftigen.
Nicht ganz unerwartet wird das landespolitisch umstrittene Projekt im Pitztal vornehmlich positiv gesehen. „Wir haben einen Grundsatzbeschluss gefasst, weil wir mit diesem Projekt einen Aufschwung für das Tal erwarten“, so Planungsverbandsobmann und Dorfchef von Jerzens, Karl Raich. Sein Gemeinderat stimmte mit einer Enthaltung für die Gletscherehe. Eine Gegenstimme hatte vergangene Woche der Arzler Bürgermeister Josef Knabl zur Kenntnis zu nehmen. „Bei uns gibt es durchaus die kritische Frage des Verkehrs“, so Knabl. Das 14:1 versteht er als „Widerspiegelung der Meinung“ im Dorf. BM Walter Schöpf kann mit einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates Wenns aufwarten.
Im Ötztaler Planungsverband sind bislang keine Gemeinderatsbeschlüsse vorgesehen, so der Obmann und Oetzer Dorfchef Hansjörg Falkner. (pascal)
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