Immo-Investor

Benko im Kaufrausch: Signa lässt 4 Mrd. Euro rollen

René Benko (r.) mit Wiens Bürgermeister Michael Häupl.Foto: APA
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Die Signa-Gruppe des Tiroler Immobilieninvestors René Benko plant Großinvestitionen vor allem in Wien, Berlin, München und Bozen.

Wien, München –„Für die nächsten Jahre ist unsere Investitions-Pipeline prall gefüllt“, teilt die Signa mit. Man wolle 4 Mrd. Euro in den Kernmärkten investieren, wobei Berlin, München, Wien und Bozen im Zentrum der Pläne stünden. In Berlin betrage das geplante Investitionsvolumen mehr als 1,3 Mrd. Euro, in München seien über 1 Mrd. Euro geplant, in Wien jenseits der 1,5 Mrd. Euro und in Bozen mehr als 300 Mio. Euro.

In Wien sind vier große Projekte in Realisierung: der Austria Campus mit einer Gesamtfläche von 200.000 m², weiters The Icon Vienna am Areal des Hauptbahnhofs, das Forum Donaustadt sowie die Parkapartments am Belvedere mit dem Boutique-Hotel Andaz.

In Bozen entwickelt Signa nach einem positiven öffentlichen Referendum den WaltherPark, für die Architektur zeichnet David Chipperfield verantwortlich. In Deutschland stehen gleich mehrere große innerstädtische Projekte in den beiden Metropolen Berlin und München mit einem Gesamtvolumen von 2,3 Mrd. Euro im Zentrum. Dafür wird auch das Management aufgerüstet: Timo Herzberg soll künftig alle Immobilienaktivitäten des Unternehmens in Deutschland leiten.

Signa wurde vor 16 Jahren von René Benko gegründet. Seither sei es gelungen, sich mit einem Immobilienvermögen von über 6 Mrd. Euro und einem Umsatzvolumen ihrer Retailbeteiligungen von 3 Mrd. Euro (u. a. mit der KaDeWe Group, Karstadt Sports und Karstadt Warenhaus, Outfitter oder dem Online-Outlet-Händler dress-for-less) zu einem Unternehmen europäischen Formats zu entwickeln. Im Retailbereich hat Signa mehr als 20.000 Mitarbeiter an mehr als 100 Standorten. (TT)