Schneefallgrenze sinkt: Herbst bringt kühles Wetter nach Tirol
In Tirol bleibt es in dieser Woche unterdurchschnittlich kühl. Am sonnigsten wird es im Oberland sowie in Süd- und Osttirol. Im Unterland kann es bis in Tallagen schneien.
Innsbruck – Vorbei ist es mit spätsommerlichen Temperaturen und ausgedehnten Sonnenbädern im Freien: In Tirol „herbstelt“ es seit Anfang dieser Woche gewaltig. Die schlechte Nachricht: Am Wetter ändert sich so schnell nichts. Die gute Nachricht: In Teilen Tirols traut sich die Sonne wenigstens zeitweise hinter den Wolken hervor.
Laut Werner Troger, Meteorologe bei den meteo experts in Lienz, bleibt es diese Woche jedenfalls kühl: „Sogar unterdurchschnittlich kühl. Für Innsbruck heißt das beispielsweise: Statt einem Tagesmittel von durchschnittlich 15 Grad wird es nur knapp zehn Grad haben.“ Grund sei kühlere Luft von Norden, die mit der Kaltfront am Wochenende nach Tirol gebracht wurde. Troger: „Das bleibt vermutlich bis in die kommende Woche hinein so.“
Sonnig im Oberland, Schnee im Unterland
Morgen, Mittwoch, kann laut Troger in bestimmten Landesteilen die Sonne scheinen: „Im Oberland tut sich die Sonne sicherlich leichter als im Unterland. Auch in Süd- und Osttirol wird es freundlich.“ Dennoch sei auch mit Niederschlägen zu rechnen. „Zeitweise sind Regenschauer möglich, aber keine großen Mengen“, so Troger.
Der Donnerstag glänzt mit Durchwachsenheit. „Vom Nordosten her wird es bewölkt und es kann stellenweise regnen. Im Unterland sinkt die Schneefallgrenze vorübergehend auf bis zu 1000 Meter“, sagt der Meteorologe. In den Nachtstunden könne es bis in Tallagen schneien. „Es wird leicht angezuckert sein“, so Troger. Generell sei das Tiroler Unterland diese Woche am schlechtesten dran.
Die Tage darauf dürften ebenfalls durchwachsen werden. „Derzeit gehen alle Modelle in die Richtung 13, 14 oder 15 Grad, also unterdurchschnittlich“, sagt Troger. Danach werde es dann nicht mehr so große regionale Unterschiede geben: „Es wird überall bewölkter, es wird keine eindeutig sonnigen Regionen mehr geben.“ Alles deute darauf hin, dass es dann auch in Ost- und Südtirol sowie im Oberland nicht mehr so schön wird. (TT.com)
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