Wlaschek-Immobilien-Imperium verdiente 2015 etwas mehr
Wien (APA) - Das Immobilien-Imperium des 2015 verstorbenen Milliardärs und Billa-Gründers Karl Wlaschek hat 2015 etwas mehr Mieterlöse und B...
Wien (APA) - Das Immobilien-Imperium des 2015 verstorbenen Milliardärs und Billa-Gründers Karl Wlaschek hat 2015 etwas mehr Mieterlöse und Bilanzgewinn abgeworfen als 2014. Der Buchwert des von der Wlaschek-Stiftung verwalteten Portfolios blieb aber mit knapp über 2 Mrd. Euro unverändert, geht es den nun veröffentlichten Jahresabschlüssen hervor.
Das in den drei Immobilien-Aktiengesellschaften Amisola, Novoreal und Estrella gebündelte Immo-Vermögen der Karl Wlaschek Privatstiftung wies per Jahresende 2015 einen Buchwert von 2,07 Mrd. Euro auf, nach 2,05 Mrd. Euro Anfang 2015.
Die Mieterlöse legten im Jahresabstand leicht von 136,2 auf 140,2 Mio. Euro zu, und der Bilanzgewinn wuchs von 59,7 auf 88,8 Mio. Euro, lässt sich aus den am Dienstag im „Amtsblatt“ der „Wiener Zeitung“ publizierten Bilanzen ablesen.
Der in der Geschäftsperiode erzielte Jahresüberschuss der drei Aktiengesellschaften blieb mit 28,3 (2014: 28,7) Mio. Euro praktisch unverändert.
Wlascheks Lebenswerk umfasst rund 250 Objekte mehrheitlich in Wiener City-Lagen. In den Statuten der Privatstiftung ist der Erhalt des historischen Erbes von Wien festgeschrieben, daher werden die Gewinne auf neue Rechnung vorgetragen.
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