Parlamentsumbau: Vorhaben erhielt „Klimaaktiv Planungsauszeichnung“
Wien (APA) - Das Sanierungskonzept für das Parlamentsgebäude ist am Dienstag mit der „klimaaktiv Planungsauszeichnung in Gold“ versehen word...
Wien (APA) - Das Sanierungskonzept für das Parlamentsgebäude ist am Dienstag mit der „klimaaktiv Planungsauszeichnung in Gold“ versehen worden. Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) überreichte den sogenannten klimaaktiv-Ausweis für die geplante nachhaltige Sanierung des Parlamentsgebäudes an Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ), berichtete die Parlamentsgebäudesanierungsgesellschaft in einer Aussendung.
„Dem Parlament kommt bei der Generalsanierung des Gebäudes eine Vorbildfunktion zu, der es gerecht wird“, erklärte Bures anlässlich der Verleihung. Nachhaltigkeit sei bei diesem Projekt zentrales strategisches Ziel.
Ressortchef Rupprechter bezeichnete die geplante Sanierung nach dem klimaaktiv-Standard als einen Meilenstein und beispielgebend für viele andere historische Bauten. So werde etwa der Heizenergiebedarf nach dem Umbau gegenüber dem Bestand um mehr als 60 Prozent reduziert werden, führte der Minister einen der Gründe für die Auszeichnung an. Trotz deutlicher Erweiterung der Nutzflächen werde der Energiebedarf geringer sein als vor der Sanierung. Die Qualität der Innenraumluft und die thermische Behaglichkeit werden markant verbessert, sagte Rupprechter. Und bisher unerschlossene Bereiche des Hauses werden künftig barrierefrei erreichbar sein.
Das Parlamentsgebäude soll sowohl nach den (für den Klimaschutz besonders anspruchsvollen) Kriterien der Klimaschutzinitiative „klimaaktiv“ des Umweltministeriums als auch nach den Qualitätskriterien der ÖGN (Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) geplant und errichtet werden. Nach der Verleihung des Ausweises gehe es jetzt darum, dieses Ziel konsequent weiter zu verfolgen und der Planungsauszeichnung auch in der Umsetzung gerecht zu werden, so Bures.
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