Wirtschafts-Bildung

WK Tirol fordert Wirtschaft und Berufsorientierung als Schulfach

Landtagsabgeordneter Martin Wex (ÖVP), WK Tirol-Vizepräsident Martin Felder.
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WK-Vizepräsident Martin Felder und LA Martin Wex (ÖVP) fordern Einführung des verpflichtenden Schulfaches „Berufsorientierung und Wirtschaftspraxis“

Innsbruck – Berufsorientierung und Wirtschaftspraxis muss Pflichtfach in unseren Schulen werden, fordern Wirtschaftskammer-Vizepräsident (WK) Martin Felder und Landtagsabgeordneter Martin Wex (ÖVP). Sie wollen die Einführung des verpflichtenden Schulfaches „Berufsorientierung und Wirtschaftspraxis“ in der 7. und 8. Schulstufe an allen Tiroler Schulen im Ausmaß von jeweils einer Wochenstunde.

In einer Aussendung wiesen Felder und Wex darauf hin, dass des notwendig sei Jugendliche auch in wirtschaftlicher Hinsicht auf den Alltag vorzubereiten. Und dabei müsse man in der Schule ansetzen. Wex kündigte auch an einen entsprechenden Antrag im Oktober-Landtag einzubringe.

„Ökonomische Nackerpatzln“

Den Schülern soll damit nicht nur der Einstieg ins Erwachsenenleben erleichtert, sondern auch ein Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der Ausbildungen in Tirol geboten werden. Zentralste Fragestellungen rund um die Themen Berufswahl, Wirtschafts- und Finanzleben sowie Unternehmertum und Konsumentenschutz sollen in diesem Fach vermittelt werden, fordert Wex.

„Wir sind leider in vielen Bereichen ökonomische Nackerpatzln“, verweist Wex auf aktuelle Untersuchungen wonach 40 Prozent der Jugendlichen nicht wissen, was Wertpapiere sind oder keine Ahnung haben, welche Konsequenzen Schulden und welche Verantwortung ein Kredit mit sich bringen.

Felder verweist auf den Fachkräftemangel, wonach im Jahr 2030 allein in Tirol 40.000 Fachkräfte fehlen werden. Im Unterrichtsfach Berufsorientierung könnten einerseits Berufsbilder und Qualifizierungserfordernisse besser vermittelt werden, sowie der Aufbau über die Gründung und die Funktionsweise von Unternehmen verbessert werden, betonte Felder. (ecke, TT.com)