Ex-IWF-Chef Rato bestreitet Korruptionsvorwürfe vor Gericht
Madrid (APA/dpa) - In der sogenannten Selbstbedienungsaffäre um die spanische Großbank Bankia hat der frühere IWF-Direktor und Ex-Bankenchef...
Madrid (APA/dpa) - In der sogenannten Selbstbedienungsaffäre um die spanische Großbank Bankia hat der frühere IWF-Direktor und Ex-Bankenchef Rodrigo Rato vor Gericht die Vorwürfe der „unrechtmäßigen Aneignung“ und der „unlauteren Verwaltung“ zurückgewiesen.
Neben dem 67-Jährigen ehemaligen Boss des Internationalen Währungsfonds sagten am Montag in San Fernando de Henares nordöstlich von Madrid weitere der insgesamt 65 Angeklagten aus.
Im Finanzskandal bei der spanischen Sparkasse Caja Madrid und dem Nachfolgeinstitut Bankia geht es um Kreditkarten der Banken, mit denen Führungskräfte private Ausgaben auf Kosten der finanziell angeschlagenen und später mit Steuergeldern geretteten Institute beglichen haben sollen. Das Geld soll zudem nicht als Einkommen angegeben und auch nicht versteuert worden sein. Dadurch sollen rund zwölf Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschleust worden sein.
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