Welser Bürgerumfrage mit 15 Prozent Rücklauf
Wels (APA) - An der Welser Bürgerumfrage, die wegen der Terminkollision mit der verschobenen Bundespräsidenten-Stichwahl in die Kritik gerat...
Wels (APA) - An der Welser Bürgerumfrage, die wegen der Terminkollision mit der verschobenen Bundespräsidenten-Stichwahl in die Kritik geraten war, haben sich 6.613 Personen beteiligt. Das ist ein Rücklauf von 15 Prozent. Ein Ergebnis steht noch aus, mit der Auswertung wurde die Abteilung für Stadtforschung des Magistrats Linz beauftragt. Bei einigen Fragebögen muss zudem noch die Gültigkeit überprüft werden.
Eine Person habe etwa 34 ausgefüllte Bögen abgegeben, hieß es am Dienstag in der Aussendung von Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) und Stadtrat Peter Lehner (ÖVP). Zehn Formulare werden nicht gewertet, weil die Zugangscodes, die ein Kopieren oder mehrfaches Ausfüllen im Internet verhindern sollten, herausgeschnitten worden seien. Die Rücklaufquote von gut 15 Prozent bezeichneten die beiden Stadtpolitiker allerdings als erfreulich und als repräsentativ.
Die Befragung zu den Themen Verkehr, Finanzierung der Volkshochschule und Kulturveranstaltungen endete am Tag der ursprünglich geplanten Bundespräsidentenstichwahl. Man hätte dann am 2. Oktober die Fragebögen im Eingangsbereich bestimmter Wahllokale einwerfen können. Mit der Verschiebung der Stichwahl fiel dieser Streitpunkt weg. Die SPÖ kritisierte die fünf Fragen an die Bürger aber als tendenziös.
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