Gesundheit

Für ein gutes Bauchgefühl

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Vom 13. bis 16. Oktober finden in Innsbruck die Shiatsu-Tage statt. Im Mittelpunkt steht heuer der Bauch.

Innsbruck –Eigentlich wäre Shiatsu – eine Körpertechnik aus Japan – zur Gesundheitsvorsorge gedacht. Aber obwohl das Bauchgefühl vielleicht etwas anderes sagt, denken bei uns im Westen die Leute meistens erst, wenn es zwickt und zwackt, an eine Behandlung. „Doch auch wenn die Beschwerden da sind, kann man mit Shiatsu viel bewirken“, sagt Gerti Obermeier, Shiatsu-Praktikerin in Innsbruck.

Wörtlich übersetzt heißt Shiatsu „Fingerdruck“. Durch spezielle Klopf-, Dehn-, Roll- und Knetverfahren sollen u. a. Verspannungen gelöst werden. Vom 13. bis 16. Oktober veranstalten die Shiatsu-Praktiker Tirol in Innsbruck die Shiatsu-Tage, heuer unter dem Motto „Aus dem Bauch heraus“. Vorträge, Kurse und Workshops drehen sich um die Körpermitte. „Bauchorgane werden mit einer bestimmten Technik behandelt, sodass die Organe wieder ‚frei schwingen‘ und ihre Aufgaben erledigen können“, erklärt Obermeier, die z. B. Klienten mit Gastritis oder verschiedenen Verdauungsproblemen behandelt. Die meisten Menschen hätten eine Schwachstelle, die bei Blockaden angegriffen wird. Bei den einen kann das die Stirnhöhle sein, bei anderen der Darm.

Shiatsu kann bereits bei den Kleinsten angewandt werden. „Beim Baby-Shiatsu zeige ich Müttern Akupunkturpunkte oder Bauchmassagen, wenn ihr Baby z. B. Bauchweh hat“, erklärt Obermeier. Es sei nämlich nie zu früh, um die Körpermitte zu stärken. (nic)