Drittkundengeschäft der Raiffeisen-IT könnte an Grossnigg gehen

Wien (APA) - Die zusammengestutzte IT-Sparte von Raiffeisen will sich künftig ausschließlich auf die Betreuung der Raiffeisenbanken, Sonderi...

Wien (APA) - Die zusammengestutzte IT-Sparte von Raiffeisen will sich künftig ausschließlich auf die Betreuung der Raiffeisenbanken, Sonderinstitute wie Bausparkasse oder Leasing und der Uniqa konzentrieren. Das Geschäft mit Drittkunden wurde ausgelagert, die Tochtergesellschaft steht zum Verkauf. Den Zuschlag könnte am Freitag der Sanierer Erhard Grossnigg erhalten, schreibt „Der Standard“ (Mittwochsausgabe).

Die Tochtergesellschaft beschäftige etwa 100 Mitarbeiter, die vom Käufer übernommen werden sollen.

„Wir sind in der finalen Phase, die Gespräche laufen noch“, hieß es von Raffeisen zu dem Blatt. „Am Freitag wird es ein Ergebnis geben.“ Der ehemalige Banker Grossnigg mischt bereits bei vielen heimischen Unternehmen mit und sitzt etwa im Aufsichtsrat bei Ankerbrot, Rail Holding (Westbahn, Westbus) und S&T.

Im Vorjahr schrieb der Raiffeisen-Informatikkonzern insgesamt einen Umsatz von 2,2 Mrd. Euro und ist mit über 3.000 Mitarbeitern in 30 Ländern tätig. Das Geschäft mit externen Kunden wie Asfinag, A1, Casinos Austria, Hofer und Co machte zuletzt etwa ein Zehntel des Umsatzes der Raiffeisen Informatik aus.

~ WEB http://www.raiffeisen.at ~ APA103 2016-10-05/10:00