Programm soll Pitztal auf die Sprünge helfen
Die VP bringt einen Antrag für ein regionalwirtschaftliches Programm à la Lechtal und Oberes Gericht ein. Motto: Gesamtkonzept statt Klein-Klein.
Pitztal –„Die Tiroler Landesregierung wird aufgefordert, die regionale Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Erfordernisse im Planungsverband 12 (Pitztal, Anm.) durch ein regionalwirtschaftliches Programm (...) weiter zu forcieren.“ So lautet der Antrag von VP-Klubobmann Jakob Wolf, der kommende Woche in den Landtag eingebracht und in der Novembersitzung behandelt wird. Nach den Vorbildern von Lechtal und Oberem Gericht sowie dem Iseltal soll ein „Impuls für eine nachhaltige Regionalentwicklung dieses Natur-, Kultur-, Lebens- und Wirtschaftsraums unter Berücksichtigung der topographischen Rahmenbedingungen“ geschaffen werden.
„Wir hatten schon mehrere Sitzungen mit Gemeinden, Naturpark, Regionalmanagement und TVB“, bestätigt Regionsobmann Karl Raich, der auch Bürgermeister von Jerzens ist. Dabei ging es um die Evaluierung der Infrastruktur im Tal, um Stärken und Schwächen. „Im Sommer hatte ich am Rande des Bataillonstreffens in Wenns ein Gespräch mit Jakob Wolf“, so Raich. Dabei versprach der Klubobmann Unterstützung für die Pitztaler Bemühungen. „Es geht uns bei diesem Programm darum, dass wir nicht da und dort ein bisschen Geld bekommen, sondern dass wir ein Gesamtkonzept für das Pitztal verfolgen können“, erklärt Raich, der entsprechende Vorschläge aus dem Tal verspricht.
Die Programme im Lechtal und Oberen Gericht laufen jeweils zehn Jahre und beinhalten sieben bzw. zehn Millionen Euro. (pascal)
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