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Brückenschlag im Mittelgebirge: Grüne unterstützen Seilbahn

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Lob für „Umdenkprozess“ beim Brückenschlag im Mittelgebirge, Stubaier bleiben hart.

Axams, Mutters, Neustift –Das gibt es auch nicht alle Tage: Die Grünen sprechen sich für eine Liftverbindung aus. Die kleine Verbindung zwischen Muttereralmpark und Axamer Lizum – wie sie von den Bürgermeistern der Gemeinden Mutters, Götzens und Axams forciert wird – „kann vorangetrieben werden“, lässt Gebi Mair, Tourismussprecher der Grünen, via Aussendung wissen. Selbstredend mit dem Nachsatz, dass „die ökologischen Verfahren und die Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen sind“.

Mair bezieht sich damit auf die Aussagen der Mittelgebirgsbürgermeister in der TT, wonach der Brückenschlag, also die Verbindung von der Schlick in die Lizum über das Ruhegebiet der Kalkkögel, derzeit kein Thema sei. Vielmehr wollen sie sich auf eine Bahn von der Götzner Alm auf das Birgitzköpflhaus konzentrieren.

An der Muttereralm Bergbahnen Errichtungs GmbH halten die Gemeinden Mutters und Götzens gemeinsam 34 Prozent, die restlichen Anteile gehören dem Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer. TVB-Obmann Karl Gostner erklärt, zur kleinen Verbindung zu stehen – „aber nur, wenn sie wirtschaftlich zu 100 Prozent vertretbar ist und sich rechnet“.

Auf der anderen Seite des Brückenschlags hält man freilich an diesem fest. Neustifts Bürgermeister Peter Schönherr versucht aber, für seine Kollegen im Mittelgebirge Verständnis zu zeigen. „Die Bürgermeister haben alle ihre Zwänge. Aber es geht jetzt nicht um Wählerstimmen, sondern um eine sinnvolle Entwicklung. Beide Regionen müssen sich gemeinsam mit der Zukunft beschäftigen. Immerhin gibt es Abhängigkeiten.“ Die Verbindung Mutters – Axams hält Schönherr für gleich wichtig wie die Zubringerbahn von Neustift in die Schlick. Um diese wird bekanntlich seit Jahren gerungen, die Gespräche mit Grundbesitzern laufen.

Gebi Mair hält auch für die Stubaier einen Rat parat: „Auch wenn loslassen nicht einfach ist, ist es an der Zeit, nach vorne zu schauen. Das bedeutet, die Entwicklung des Naturparks Stubai in Angriff zu nehmen.“ (dd)