Wiener Wiesn: Organisatoren wollen bis Sonntag Besucherrekord knacken
Wien (APA) - Auf der Wiener Wiesn im Prater wird gefeiert - und das scheinbar kräftiger als am Münchner Oktoberfest. Denn während das deutsc...
Wien (APA) - Auf der Wiener Wiesn im Prater wird gefeiert - und das scheinbar kräftiger als am Münchner Oktoberfest. Denn während das deutsche Event heuer einen Besucherrückgang verbuchte, hoffen die Organisatoren in Wien auf einen Rekord. Erwartet werden bis zum Festende am Sonntag 350.000 Gäste, hieß es in einer Aussendung. Was bereits fix ist: Die Wiesn 2017 findet wieder auf der Kaiserwiese statt.
„Vor dem finalen Wochenende zum heurigen Wiesn-Fest sind wir sehr optimistisch, dass die hochgesteckte Besuchermarke geknackt und eventuell sogar übertroffen wird“, freute sich der geschäftsführender Gesellschafter Christian Feldhofer in der Mitteilung am Donnerstag.
Die Wiener Wiesn fand heuer zum sechsten Mal statt. Seit 22. September wurde auf der Kaiserwiese im Prater, geschunkelt, gegessen und getrunken. Zusätzlich gab es im Laufe der Veranstaltung 700 Stunden Live-Musik, darunter Auftritte von den Edlseern, Marc Pircher oder auch Right Said Fred.
Was die Organisatorin Claudia Wiesner besonders positiv bewertete: „Wir freuen uns, dass der Großteil der Besucherinnen und Besucher die Tracht genauso liebt wie wir und sie stolz am Wiener Wiesn-Fest ausführt.“ Abends würden bereits 95 Prozent der Gäste in der traditionellen Kleidung unterwegs sein.
Während sich das diesjährige Event zu Ende neigt, wird an der kommenden Ausgabe bereits gefeilt: Diese startet am 21. September 2017 und wird jedenfalls wieder auf der Kaiserwiese Platz finden. „Es gibt bereits einen unterschriebenen Vertrag“, sagte eine Sprecherin auf APA-Nachfrage.
Die designierte Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger (Grüne) stellte die Location nach ihrem Wahlsieg vom 18. September infrage, da sie das Fest gern woanders und die Kaiserwiese als konsumfreien Erholungsraum sehen würde. „Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die ‚Wiener Wiesn‘ einen anderen Platz braucht. Es gibt sicher welche, wo diese Veranstaltung genauso gut funktioniert“, sagte sie in diesem Zusammenhang dem „Kurier“.
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