EU-Parlament

UKIP-Politiker nach interner Schlägerei im Krankenhaus

Ein Parteifreund soll Woolfe einen Schlag ins Gesicht verpasst haben.
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Der britische EU-Abgeordnete und Mitfavorit für den Posten des Parteichefs wurde offenbar bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit einem Parteikollegen in Straßburg schwer verletzt.

Straßburg – Der britische EU-Abgeordnete Steven Woolfe von der rechtspopulistischen UKIP ist am Donnerstag in ein Krankenhaus in Straßburg eingeliefert worden. Das teilte sein Team per Twitter mit. Woolfe wurde offenbar bei einem handgreiflichen parteiinternen Streit im EU-Parlament schwer verletzt. Nach Darstellung eines Parteimitglieds zettelte Woolfe einen Streit mit einem anderen Abgeordneten an und es kam zu einer Schlägerei.

Steven Woolfe gilt als aussichtsreicher Kandidat für den Posten des UKIP-Chefs.
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„Ich bedauere zutiefst, dass Steven Woolfe nach einem Streit der UKIP-Europaabgeordneten heute Morgen ins Krankenhaus musste“, erklärte Ex-Parteichef Nigel Farage. Der Abgeordnete ist jedoch nach Angaben eines Parteisprechers mittlerweile bei Bewusstsein und auf dem Weg der Besserung. Zuvor hatte Farage erklärt, Woolf befinde sich in einem „kritischen Zustand“. Der Independent berichtet unter Berufung auf Zeugen, Woolfe habe einen Schlag ins Gesicht bekommen und sich daraufhin den Kopf gestoßen. Er werde wegen einer Hirnblutung behandelt.

Der erklärte Liebling von Ex-Parteichef Farage gilt als aussichtsreicher Anwärter für den Posten des UKIP-Parteichefs, nachdem die 56-jährige Europaabgeordnete Diane James nach nur 18 Tagen an der Spitze der Partei Anfang Oktober das Handtuch warf. (TT.com, dpa)