Europas Leitbörsen zur Eröffnung kaum verändert erwartet

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die Anleger am Aktienmarkt bleiben am Freitag vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts vorsich...

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die Anleger am Aktienmarkt bleiben am Freitag vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts vorsichtig. Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx 50 dürften nur wenig bewegt eröffnen. Auch den britischen FT-SE 100 (bei 6.995 Punkten) so wie den deutschen DAX (bei 10.567 Punkten) erwarten Händler vorbörslich kaum verändert.

Zum Wochenschluss rückt der US-Arbeitsmarkt in den Fokus. Die Jobdaten sind wichtig für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Starke Daten könnten bei den Anlegern laut Marktbeobachtern durchaus die Sorge wecken, dass die Fed mit einer baldigen Leitzinserhöhung den Geldhahn etwas weiter zudrehen könnte.

Für Aufmerksamkeit an den Märkten sorgte in der Nacht zum Freitag der zeitweise Absturz des britischen Pfunds, der sich dann aber schnell eindämmte. Unternehmensseitig steht der Börsengang der RWE-Ökostromtochter Innogy im Fokus. Die Aktien kommen am Vormittag zum Maximalpreis von 36 Euro auf den Markt.

Die Aktien des Konkurrenten Eon profitierten im vorbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz (L&S) mit einem Plus von mehr als zweieinhalb Prozent von einem Pressebericht über einen möglichen Einstieg des Investors Cevian. Die Schweden prüften diese Option, schrieb die „Rheinische Post“ unter Berufung auf Industriekreise.

Nach einem Tag Pause könnten die Papiere der Deutschen Bank ihre Erholung fortsetzen. Bei L&S legten sie am Morgen um etwa 1,5 Prozent zu. Thema am Markt ist vor allem ein Bericht der „Financial Times“. Demnach arbeite der deutsche Branchenprimus an einem Börsengang seiner Vermögensverwaltungs-Tochter DWS, um seine Kapitaldecke zu stärken. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen und eine Trennung von einem Minderheitsanteil sei auch nicht vor dem ersten Halbjahr 2017 zu erwarten, hieß es unter Berufung auf informierte Kreise.

Bei den Anteilsscheinen von Zalando ist derweil nach Einschätzung der Analysten der Deutschen Bank die Luft erst einmal raus. Sie strichen nach dem guten Lauf der Papiere ihre Kaufempfehlung. Die Aktien des Online-Modehändlers fielen bei L&S um 2 Prozent.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA061 2016-10-07/08:47