Luftfahrt

Bericht: Flugrechte von Air Berlin könnten Ryanair zufallen

Symbolbild.
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Eine Vereinbarung von Lufthansa und Airberlin könnte dem Konkurrenten Ryanair zusätzliche Start- und Landerechte bescheren.

Berlin – Ein wichtiges Detail der geplanten Vereinbarung von Lufthansa und Air Berlin könnte laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus ausgerechnet Konkurrenten wie Ryanair und Easyjet stärken: Die Lufthansa-Töchter Eurowings und Austrian Airways sollen zwar im nächsten Frühjahr bis zu 40 Jets samt Personal von den Berlinern anmieten, jedoch keine Start- und Landerechte (Slots).

„Wenn Air Berlin ihre Slots nicht mehr nutzt, gehen diese zurück in den Slot-Pool und werden neu ausgeschrieben oder nach Wartelisten verteilt“, erklärt Armin Obert, Deutschlands zuständiger Flugkoordinator gegenüber dem Magazin.

Das könnte ausgerechnet Ryanair für sich nutzen, die 2017 immerhin 50 zusätzliche Maschinen in Europa fliegen lassen und in Deutschland expandieren will. Easyjet kündigte ebenfalls neue Routen an, berichtet Focus in der morgigen Samstagausgabe. (TT.com)