Leitbörsen in Fernost schließen negativ
Tokio (APA) - Nach einem turbulenten Morgen, an dem der britische Pfund kurzzeitig wegen eines technischen Fehlers eingebrochen war, schloss...
Tokio (APA) - Nach einem turbulenten Morgen, an dem der britische Pfund kurzzeitig wegen eines technischen Fehlers eingebrochen war, schlossen die Leitbörsen in Fernost am Dienstag im Minus. Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor um 39,01 Zähler oder 0,23 Prozent auf 16.860,09 Punkte. Der südkoreanische Leitindex Kospi büßte 0,57 Prozent oder 11,73 Einheiten auf 2.053,78 Punkte ein.
Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 100,68 Zähler (minus 0,42 Prozent) auf 23.851,82 Einheiten. In Shanghai wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt.
Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich negativ. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 28.060,30 Zählern mit minus 45,91 Punkten oder 0,16 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 16,3 Zähler oder 0,29 Prozent auf 5.548,50 Einheiten.
Im Mittelpunkt standen und stehen weiterhin besonders die am Nachmittag zur Veröffentlichung stehenden US-Arbeitsmarktdaten. Kurzum dürften laut Helaba Experten Christian Schmidt diese entscheidend sein, ob eine Zinsanhebung durch die US-Notenbank (Fed) wahrscheinlicher werde. Nachdem heute auch Reden von US-Notenbankern erwartet werden, die sich mehrheitlich schon für einen „Rate-Hike“, also einem Anheben der Zinsen, ausgesprochen hatten, bleibe die Situation bis zuletzt spannend.
Bei den Einzelwerten sackten die Aktien von Seven & I an der Tokioter Börse um mehr als 5 Prozent ab, nachdem der Einzelhändler einen Sparplan und die Schließung von einigen Geschäften bekannt gab. Energiewerte konnten sich in Tokio aber dem negativen Markt entziehen, nachdem sich der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI über die Marke von 50 Dollar vorgearbeitet hat. Inpex Corp etwa legten 1,66 Prozent zu.
Die Aktien des koreanischen Elektronikgiganten Samsung stiegen nach der Veröffentlichung neuer Gewinnprognosen. Sie schlossen bei plus 0,89 Prozent.
In China debütierten Papiere des Brokers China Merchants Securities mit 12,02 Hong-Kong-Dollar. Weiters verloren Papiere der Immobilienfirma Cheung Kong Infrastructure 1,4 Prozent, während CK Hutchison 0,7 Prozent abgaben.
In Indien gewannen die Papiere des Automobilherstellers Tata Motors 2,68 Prozent, nachdem die Verkaufszahlen des Jaguar Land Rovers im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel gestiegen sind.
Zuletzt standen auch australische Banken auf den Einkaufslisten. Dabei schlossen Papiere der Commonwealth Bank of Australia mit plus 0,3 Prozent, Wertpapiere der Westpac notierten sogar mit einem Plus von 0,59 Prozent.
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