Feinjustierung für neue, 60 Millionen teure Linzer Brücke fertig
Linz (APA) - Noch in diesem Jahr soll der Plan für den Bau einer 60 Millionen teuren neuen Linzer Donaubrücke, die anstelle der maroden und ...
Linz (APA) - Noch in diesem Jahr soll der Plan für den Bau einer 60 Millionen teuren neuen Linzer Donaubrücke, die anstelle der maroden und inzwischen abgerissenen Eisenbahnbrücke entsteht, bei den Behörden eingereicht werden. Die Feinjustierung des Projekts ist fertig, informierten Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) und Infrastrukturstadtrat Markus Hein (FPÖ) in einer Pressekonferenz am Freitag.
Die technischen Voraussetzungen, dass über die neue Donauquerung auch die Mühlkreisbahn Neu fahren kann, seien gegeben, betonte der Bürgermeister. Am Mittwoch hatte das Land seine Entscheidung präsentiert, wonach die Züge aus dem oberen Mühlviertel ab der neuen Brücke in das Linzer Straßenbahnsystem überführt werden sollen. Dazu muss jedoch ein drittes Gleis je Richtung verlegt werden, da die Linzer Bim eine Schmalspurbahn (90 Zentimeter) ist, die Mühlkreisbahn jedoch eine Spurweite von gut 1,4 Meter besitzt. Auf der insgesamt 33 Meter breiten und knapp 400 Meter langen Querung bestehe ausreichend Platz für jene sechs Schienenstränge, einen zweispurige Straße sowie kombinierte Rad- und Fußwege.
Wer wie viel von den veranschlagten Baukosten übernehmen wird, darüber verhandelt Luger am 20. Oktober mit Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP). Der Bürgermeister will eine halbe-halbe Finanzierung. Als Baubeginn ist November nächsten Jahres vorgehen, im August 2020 dann die Verkehrsfreigabe.
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