Ruefa bei Buchungen für den Winter 2016/17 im Plus
Wien (APA) - Beim Urlaub wird nicht gespart. Bei der größten österreichischen Reisebürokette Ruefa, die zur Verkehrsbüro Group gehört, ist d...
Wien (APA) - Beim Urlaub wird nicht gespart. Bei der größten österreichischen Reisebürokette Ruefa, die zur Verkehrsbüro Group gehört, ist der Reisewinter 2016/17 jedenfalls schwungvoll angelaufen: „Bei den Buchungsumsätzen liegen wir um 6 Prozent über dem sehr guten Vorjahresniveau“, sagte Verkehrsbüro-Vorstand Helga Freund heute, Freitag, vor Journalisten in Wien.
Spanien bleibe bei dem Anbieter auch heuer im Winter mit einem Anteil von 12,5 Prozent am Gesamtumsatz „die Nummer eins“. Die Verkaufserlöse mit der Feriendestination legten den Angaben zufolge bisher bereits um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu.
Bei den Fernzielen verzeichne Ruefa besonders kräftige Umsatzzuwächse in Richtung Sri Lanka (plus 37,9 Prozent), Thailand (plus 13,1 Prozent), Mauritius (plus 10 Prozent) und Südafrika (plus 7,4 Prozent). Zu den insgesamt stärksten Destinationen in der Ferne gehören aber an erster Stelle die Malediven mit einem Anteil von 9,5 Prozent am Gesamtumsatz, gefolgt von Thailand (7,3 Prozent), Mauritius (6,9 Prozent), der Dominikanischen Republik (6,9 Prozent) und den USA (6 Prozent).
In Kuba verringerte sich der Umsatzanteil bei Ruefa im Jahresabstand heuer bisher von 7,9 auf 5 Prozent - allerdings nicht wegen geringerer Nachfrage, sondern ganz im Gegenteil: wegen des massiven internationalen Andrangs nach der Öffnung des Landes in Richtung USA mangelt es bei den Reiseanbietern an Kapazitäten. Kuba-Reisen sind heuer im Winter bei Ruefa daher auch um 9 Prozent spürbar teurer als im Vorjahr. Eine stärkere Teuerung gibt es bei dem Unternehmen nur in Richtung Tansania (plus 10 Prozent), wofür eine neue Taxe der Grund sei.
Deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden als im Vorjahr muss nun auch für Urlaub in Sri Lanka und China sowie Namibia, Botswana und Marokko, ebenso wie für Aufenthalte auf Mauritius (alle plus 5 Prozent). Etwas verteuert haben sich auch die Karibik, Mexiko, Kolumbien, Uganda/Ruanda, die Malediven, die Dominikanische Republik (alle plus 2 Prozent) sowie die Zielländer Chile, Brasilien und Südafrika (alle plus 3 Prozent). Kenia wurde um 2 Prozent billiger, alle anderen Destinationen kosten gleich viel wie im Vorjahr.
Auf niedrigem Niveau im Aufsteigen begriffen ist diesen Winter den Angaben zufolge die Nachfrage nach Ägypten: „Seit drei, vier Wochen wird wieder gebucht“, berichtete Ruefa-Geschäftsführer Walter Krahl. Das Land hole in der Nachfrage auf, sei aber insgesamt betrachtet - nach den massiven Einbrüchen in der Vergangenheit - freilich immer noch im Minus.
~ WEB http://www.ruefa.at ~ APA311 2016-10-07/13:32
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