Bezirk Landeck

Flugretter übten neue Techniken

Die Rettungsabläufe wurden von den Flugrettern in Zams geübt.
© Zangerl

Zams – „Den Ernstfall proben“ war das Motto der Tiroler Flugretter der Heli-Tirol Flugrettung bei ihrer jährlichen Pflichtfortbildung, zu de...

Zams –„Den Ernstfall proben“ war das Motto der Tiroler Flugretter der Heli-Tirol Flugrettung bei ihrer jährlichen Pflichtfortbildung, zu der sie sich am vergangenen Samstag in Zams trafen.

Dort bot sich den 25 Flugrettern sowie vier Piloten und Notärzten im riesigen Gelände des Steinbruchs östlich von Zams die ideale Gelegenheit, um neue Techniken und Material auszuprobieren und bereits bekannte Vorgänge zu festigen und zu perfektionieren. Dabei beobachtete auch Flottenchef Roy Knaus seine Mitarbeiter gespannt, wie sie die vielen Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit lösten.

„Die jährliche Pflichtübung ist für alle Mitarbeiter eine optimale Sache. Die Handhabung und die Abläufe werden praktisch automatisiert und kommen dann im Einsatz den zu bergenden Personen zugute. Heuer leider nicht dabei sind die Kollegen aus Luxemburg, denen das Budget gekürzt wurde“, sagt Knaus. Er beschäftigt in Tirol und Salzburg rund 140 Mitarbeiter und verfügt über 18 Hubschrauber, davon vier in Tirol – Martin 2 in Karres, Martin 4 in Matrei i. O., Martin 7 in Mayrhofen und Martin 8 in Hochgurgl.

Für Ausbildungsleiter Gerhard Eder und den Leiter der Martin-Flugrettung, Peter Schwarz, waren die Flüge mit dem Bergetau perfekt. Pilot Jürgen Köll setzte die Retter zentimetergenau ab, steuerte seinen Hubschrauber rund drei Stunden lang nahe an den Felswänden. „Fixe, variable und Kaperbergung sowie neue Materialien konnten optimal für die Ernstfälle getestet werden, die Übung war ein großer Erfolg“, zogen Eder und Schwarz Bilanz. (za)