Almdorf soll Steinach bis zu 270 Gästebetten bringen
Die Gemeinde Steinach und der Tourismusverband stellen die Weichen für ein Tourismusprojekt mit rund 30 Almhäusern bei der Bergeralm.
Von Denise Daum
Steinach –Einstimmig hat sich der Gemeinderat Steinach für einen Optionsvertrag rund um die geplante Ferienanlage ausgesprochen. Wie berichtet, will die steirische Almdorf Bauträger GmbH auf rund einem Hektar Grund zwischen 25 und 30 Häuser errichten, die dann einzeln verkauft und weitervermietet werden sollen. Eigentümer der Fläche sind die Gemeinde Steinach, der Tourismusverband Wipptal und der Unternehmer Andreas Vogelsberger. Sie haben sich auf einen einheitlichen Verkaufspreis von 140 Euro pro Quadratmeter geeinigt. Vogelsberger bleibt Besitzer des so genannten Vogelnests, dort werden Rezeption sowie ein Restaurant Platz finden.
Nach anfänglichem Unklarheiten steht auch der TVB Wipptal hinter dem Projekt, wie Obmann Josef Gstraunthaler versichert. Aufsichtsrat und Vorstand haben einstimmige Beschlüsse für das Projekt gefasst. „Wir verlieren immer mehr Gästebetten, umso wichtiger ist es, dass wieder etwas passiert in der Region.“ Gstraunthaler rechnet mit bis zu 270 Betten, die Anzahl ist mit 300 limitiert. Der Kaufpreis der einzelnen Häuser könnte – je nach Größe – zwischen 250.000 und 800.000 Euro pro Einheit betragen, glaubt der TVB-Obmann.
Noch liegt aber erst ein Optionsvertrag vor. Was das heißt, erklärt BM Hautz so: „Bringt die Errichterfirma nichts zusammen, läuft der Vertrag mit 31. Dezember 2017 aus. Dann stehen wir wieder da, wo wir jetzt sind.“
Der Bauträger ist guter Dinge: „Wir sind überzeugt, dass die geplante Ferienanlage in Steinach, wie auch alle unsere anderen Projekte, eine hohe und nachhaltige touristische Wertschöpfung für den Ort und die Region generieren wird“, erklärt Johannes Arneth, Geschäftsführer der Almdorf Bauträger GmbH.
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