Schwaz

Gondelbahn wird erneuert

Die Zubringerbahn auf den Finkenberger Penken ist seit 1990 in Betrieb. Sie soll durch eine Zehner-Gondelbahn ersetzt werden.
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Geht alles glatt, dreht die 1990 in Betrieb genommene Bahn in diesem Winter letztmals ihre Runden.

Von Angela Dähling

Finkenberg –Die Tage der alten Vierer-Gondelbahn der Finkenberger Almbahnen sind gezählt. Geht alles glatt, dreht die 1990 in Betrieb genommene Bahn in diesem Winter letztmals ihre Runden. Die Zillertaler Gletscherbahnen GmbH der Familie Dengg plant, sie durch eine Zehner-Gondelbahn zu ersetzen. „Noch fehlen aber die seilbahnrechtliche und naturschutzrechtliche Baubewilligung“, erklärt GF Matthias Dengg.

Die neue Bahn der unteren Sektion soll auf derselben Trasse wie die bisherige fahren, auch am Standort von Berg- und Talstation ändere sich nichts, erklärt er. Zum Investitionsvolumen könne er noch nichts sagen, da die Ausschreibungen noch laufen. Die bestehende Bahn kann bis 1200 Personen stündlich auf den Finkenberger Penken transportieren. Die neue schafft mit 2400 Personen das Doppelte und ermöglicht einen Fahrradtransport durch barrierefreien Zustieg. Mehr Parkplätze seien nicht geplant. „Die Tiefgarage bleibt, wie sie ist“, informiert Dengg. Am Penkenjoch werden bereits diesen Winter neue Förderbänder und die erneuerte „Kinderwelt“ in Betrieb genommen.

Investiert haben die Zillertaler Gletscherbahnen zudem u. a. in eine Funslope (Piste mit Hindernissen) bei der Sommerbergalm am Gletscher und in die Verbesserung von Beschneiung und Bahntechnik im Eggalm- und Rastkogelgebiet. Die Eggalmbahn bzw. Tuxer Bergbahnen AG mit Gemeinde, TVB und Raiffeisenbank als bisher größte Aktionäre sowie zahlreiche Kleinaktionäre sind seit dem Vorjahr im Besitz des Familienunternehmens. Es hält jetzt 99,3 Prozent an der Tuxer Bergbahnen AG.

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