AK-Preismonitor - Lebens- und Reinigungsmittel spürbar verteuert

Die Preise stiegen im September gegenüber dem Vorjahresmonat im Schnitt um knapp 4 Prozent.

Symbolfoto
© Keystone

Wien – Das tägliche Leben hat sich im September weiter verteuert. Die 40 jeweils günstigsten Lebens- und Reinigungsmittel bei Hofer, Spar, Billa, Penny, Lidl, Merkur und Interspar, die von der Arbeiterkammer in Wien unter die Lupe genommen wurden, kosteten im Schnitt um knapp 4 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, wie aus dem aktuellen AK-Preismonitor von heute, Dienstag, hervorgeht.

„Viele Menschen müssen jeden Euro zweimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben. Für sie ist sehr wohl schlimm, wenn die günstigen Lebensmittelpreise steigen. Essen, Wohnen, Heizen - das sind Kosten, denen niemand ausweichen kann“, betonte AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic.

Der Preis für Butter legte im Untersuchungszeitraum sogar um 19 Prozent zu, jener für Mischbrot um 27 Prozent. Passierte Tomaten verteuerten sich um 54 Prozent, Fischstäbchen um 12 Prozent.

Es gab aber auch einzelne Produkte, die im Jahresabstand billiger wurden - so etwa Tomaten (minus 27 Prozent), Penne-Nudeln und Kartoffeln (minus 15 Prozent) und Reis (minus 11 Prozent). Keine Preisänderung stellte die AK beispielsweise bei Mineralwasser, Mehl, Sonnenblumenöl und Tafelessig fest. Es wurde das jeweils günstigste erhältliche Produkt bei den sieben Supermärkten und Diskontern geprüft. Dabei handelte es sich vorwiegend um Eigenmarken. (APA)

TT-ePaper gratis testen und eines von drei E-Bikes gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte