Hotels versuchen Umsätze untertags auszuweiten

Wien (APA) - Die Hotellerie wird im Rahmen ihres Renditenmanagements immer einfallsreicher, Umsätze zu generieren. „Wieso freie Zimmer nicht...

Wien (APA) - Die Hotellerie wird im Rahmen ihres Renditenmanagements immer einfallsreicher, Umsätze zu generieren. „Wieso freie Zimmer nicht auch untertags zu Geld machen?“, dürfte das Motto der teilnehmenden Hotels auf der Online-Plattform „dayuse“ sein. In Österreich gibt es Ableger mit vier bis fünf Hotelsternen in Wien, Linz und Innsbruck mit Tagespreisen zwischen 39 und 150 Euro.

Während es im Industriezeitalter im 19. Jahrhundert Arbeiter als sogenannte Schlafgänger (auch Bettgeher) gab, die in billigen Unterkünften ein Bett für einige Stunden mieteten, da ihr Lohn für eine richtige Unterkunft nicht reichte, ist das Angebot im 21. Jahrhundert freilich ein anderes. Es wird unter anderem damit beworben, „einmal aus dem Alltag auszubrechen“, wie aus einer Aussendung hervorgeht. „In der eigenen Stadt ein Hotelzimmer in einem drei bis fünf Sterne Hotel auswählen und einige Zeit tagsüber in eine eigene Welt abtauchen.“

Wie? Etwa mit „einem ruhigen Essen im privaten Hotelzimmer mit dem Partner oder die Suite als exklusive Umkleidekabine mit der Freundin bei einem Shoppingausflug“ im Hotel der Tageswahl. Eine „zusätzliche Rückzugsmöglichkeit“ bieten „Hotels mit angeschlossenem Wellness- oder Saunabereich“, heißt es in der Mitteilung zu „diesem neuen Trend der Vermietung“ weiter. Weltweit nutzen rund 3.000 Hotels die Plattform.

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