Flüchtlinge wollten auf Güterzug nach Norden

Kirchbichl – Wegen vier Flüchtlingen mussten gestern zur Mittagszeit die Österreichischen Bundesbahnen den Zugverkehr zwischen Wörgl und Kuf...

(Symbolfoto)
© TT/Thomas Böhm

Kirchbichl – Wegen vier Flüchtlingen mussten gestern zur Mittagszeit die Österreichischen Bundesbahnen den Zugverkehr zwischen Wörgl und Kufstein für 45 Minuten stoppen. Die illegal durch Tirol reisenden Männer hatten sich unter den Lkw auf einem Waggon der Rollenden Landstraße (RoLa) versteckt und wollten so nach Deutschland fahren. Sie wurden jedoch bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Wörgl bemerkt.

Der Zug wurde deswegen kurz vor Kirchbichl gestoppt. Die Polizei holte dort das Quartett aus seinem Versteck. „Zur Absicherung des Einsatzes mussten wir den Zugverkehr anhalten“, erklärt Kufsteins Bezirkspolizeikommandant Walter Meingassner. Zu Schaden sei niemand gekommen. Die vier Flüchtlinge wurden von der Polizei nach Kufstein gebracht und einvernommen. Dieser Vorfall ist kein Einzelfall. Immer wieder versuchen Flüchtlinge, auf Waggons illegal Grenzen zu passieren. (T


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