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Verfahren zu lang, Rüge für Asylbehörde

Dass Aufenthaltsanträge wegen Überlastung nicht in angemessener Frist erledigt werden, lässt der Verwaltungsgerichtshof nicht mehr gelten.

In Tirol muss das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) noch 5000 Asylverfahren abarbeiten. Seit Juni 2015 musste eineTürkin auf eine Erledigung ihres Antrags durch das BFA warten.
© Keystone

Innsbruck — Es ist eine richtungsweisende Entscheidung, die der Verwaltungsgerichtshof jetzt in einem Tiroler Fall getroffen hat: Die hohe Anzahl von 90.000 Asylanträgen im Vorjahr ist nämlich kein Grund dafür, dass das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) Ansuchen auf Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen abseits von internationalem Schutz mehr als ein Jahr lang nicht erledigt. Betroffen davon war eine Türkin, die seit 2007 in Tirol lebt und zuletzt über eine „Rot-Weiß-Rot-Karte plus" verfügt hatte.

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