November 2016 war Durchschnitt

Wien (APA) - Der November 2016 war ein wenig milder, trockener und sonniger als gewohnt, aber alles in allem Durchschnitt: Die Temperatur la...

Wien (APA) - Der November 2016 war ein wenig milder, trockener und sonniger als gewohnt, aber alles in allem Durchschnitt: Die Temperatur lag 0,5 Grad über dem Mittel, der Niederschlag acht Prozent darunter und die Sonne zeigte sich acht Prozent länger, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZG) am Mittwoch.

Dabei gehört er zu den Monaten, auf die sich die Klimaerwärmung am stärksten auswirkt. So war der November 2014 der wärmste der 250-jährigen Messgeschichte, der November 2015 lag auf Platz sieben.

„Markant war vor allem die sehr milde Wetterlage zur Monatsmitte. Am 21. und am 22. November 2016 wurde gleich an 15 Wetterstationen die 20-Grad-Celsius-Marke überschritten“, sagte ZAMG-Meteorologe Alexander Orlik. „So warm ist es in Österreich zu dieser Jahreszeit durchschnittlich alle fünf Jahre. Am 21. hatte es in Kössen 20,9 Grad. So spät im Jahr war es in Tirol noch nie so warm seit Beginn der Messungen.“

Deutlich zu trocken war es in Osttirol, in Teilen Oberkärntens, in den Schladminger Tauern sowie im Ausseerland (40 bis 62 Prozent unter dem Mittel). Sehr nass fiel der November dagegen in den Karawanken sowie von der Buckligen Welt bis zum Neusiedlersee aus (50 bis 87 Prozent über dem Mittel). Die Zahl der Tage mit einer durchgehenden Schneedecke von mindestens einem Zentimeter lag im Großteil Österreichs unter dem vieljährigen Mittel.

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Von Vorarlberg bis ins südliche Salzburg und weiter bis Oberkärnten sahen die Bewohner um zehn bis 30 Prozent weniger Sonne als gewöhnlich um diese Jahreszeit. Besonders oft schien die Sonne von Oberösterreich bis ins Nordburgenland sowie in der Südsteiermark und im Südburgenland mit einem Plus zum Durchschnitt von 20 bis 50 Prozent. Im östlichen Weinviertel gab es am meisten Sonne mit einem Plus zum Mittel von 50 bis 75 Prozent.


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