Prozess nach Achensee-Unfall

Innsbruck – In der Nacht zum 26. Oktober 2015 war bei Eben am Achensee ein Pkw voll mit jungen Leuten von der Straße abgekommen und in den S...

© Zoom-Tirol

Innsbruck –In der Nacht zum 26. Oktober 2015 war bei Eben am Achensee ein Pkw voll mit jungen Leuten von der Straße abgekommen und in den See gestürzt. Einzig nachfolgenden junge Taxi-Insassen war es zu verdanken, dass es keine Todesopfer gab. Hatten sie doch Fahrerin und Beifahrer in einer Tauchaktion im eiskalten See aus dem Pkw befreit und reanimiert..

Deutete vom Unfallbild erst vieles auf einen Fahrfehler hin, kam es nun gestern seitens der Staatsanwaltschaft zu einer Anklage in eine gänzlich andere Richtung.

Wegen grob fahrlässiger Körperverletzung ist nun nämlich der einstige Beifahrer des Unfallwagens angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft der TT bestätigte. Demnach konnte ein technischer Defekt am Auto ausgeschlossen werden. Dazu können sich die Lenkerin, der nunmehr beschuldigte Beifahrer sowie die Mitfahrer nicht daran erinnern, warum der VW Golf in den See gestürzt war. Nach dem Unfall erzählten aber zwei der Mitfahrer Zeugen unabhängig voneinander, dass der Beifahrer der Fahrerin ins Lenkrad gegriffen und dadurch den Unfall verursacht habe. Im Falle eines Schuldspruches droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Der Prozess ist für den 30. Dezember anberaumt. Es gilt die Unschuldsvermutung. (fell)

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