Strobl Chef der Fusionsbank RBI - Tritt Donnerstag vor die Medien

Wien (APA) - Gleich nach seiner Kür im heutigen Aufsichtsrat der Raiffeisen Bank International (RBI) wird sich der künftige Vorstandsvorsitz...

Wien (APA) - Gleich nach seiner Kür im heutigen Aufsichtsrat der Raiffeisen Bank International (RBI) wird sich der künftige Vorstandsvorsitzende der „RBI-neu“, Johann Strobl, morgen den Medien stellen. Für Donnerstag vormittag ist eine Pressekonferenz mit dem designierten RBI-Vorstandschef anberaumt worden.

Neben den Ausführungen zum Umbau der Chefetage nach der Fusion der Raiffeisen Zentralbank mit ihrer bisherigen Osteuropatochter RBI werden Details zur bevorstehenden Fusion an sich erwartet. Die Eigentümer - Raiffeisenlandesbanken und Streubesitzaktionäre - hoffen indes, dass die Bank bald wieder dividendenfähig ist. Der Chef der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, Wilfried Hopfner, hatte dies vorige Woche als vordringlichste Aufgabe des neuen Chefs genannt.

Mit der Fusion sollen redundante Aktivitäten beendet, komplizierte Strukturen beseitigt, Synergien realisiert und Kapitalvorteile gehoben werden - nicht nur auf Ebene der beiden Fusionsbanken selbst. Der RZB-Gruppe hatten die europäischen Bankenaufseher im letzten Banken-Stresstest in Krisenszenarien den vorletzten Platz zugewiesen.

Unter entsprechendem Druck hat die RBI als großer Osteuropabankenkonzern ein massives Rückbauprogramm laufen, das u.a. den Verkauf der Polen-Bank und der Slowenientochter sowie Ausstieg bzw. Rückzug aus den Geschäften in Asien und USA vorsah. Aus dem Russlandgeschäft wurden Risiken herausgenommen, nach wie vor ist aber die russische Tochter die Cash Cow des RBI-Konzerns. Auch die RZB hat ihre Beteiligungen zuletzt deutlich gestrafft.

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Vertragsdetails zur technischen Zusammenlegung von Mutter und Tochter sollte es, so verlautete bisher, kurz vor Weihnachten geben. Die Verschmelzungsdokumente wurden bis 23. Dezember angekündigt. Per Ende September hat die RBI pro-forma-Rechnungen zu den Eckdaten der Fusionsbank vorgelegt. In dieser vorweggenommenen Ergebnisrechnung hätte die RBI-neu Ende September 2016 eine Bilanzsumme von 137,3 Milliarden Euro gehabt und unterm Strich 433 Mio. Euro Neunmonatsgewinn.

~ ISIN AT0000606306 WEB http://www.rbinternational.com/

http://www.rzb.at ~ APA349 2016-11-30/14:05


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