Bergwerksunglück in China - Rettungsarbeiten dauern an

Peking (APA/dpa) - Nach einem Grubenunglück im Nordosten Chinas arbeiten sich die Retter zu den 22 eingeschlossenen Bergarbeitern vor. Am Do...

Peking (APA/dpa) - Nach einem Grubenunglück im Nordosten Chinas arbeiten sich die Retter zu den 22 eingeschlossenen Bergarbeitern vor. Am Donnerstag erreichten sie den Hauptschacht des Kohlebergwerks nahe der Stadt Qitaihe an der Grenze zu Russland, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Ein Brand sei dort gelöscht worden.

Das Unglück hatte sich bereits am Dienstagabend in der nicht registrierten Kohlengrube ereignet. Der Besitzer und der Manager des Bergwerks wurden von der Polizei vernommen.

Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Hunderte Kumpel ums Leben, 2015 waren es offiziellen Zahlen zufolge knapp 600. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen und mangelnde Aufsicht gelten häufig als Ursachen.

Erst Anfang November waren bei einer Gasexplosion in einer Kohlegrube nahe der südwestchinesischen Stadt Chongqing 33 Bergleute gestorben. China ist der weltgrößte Kohleproduzent und auch der größte Konsument.


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