Zwei Verdächtige nach Anschlag auf Deutsche aus U-Haft entlassen

Istanbul (APA/dpa) - Mehr als zehn Monate nach einem Selbstmordanschlag in Istanbul mit zwölf deutschen Todesopfern sind zwei Verdächtige au...

Istanbul (APA/dpa) - Mehr als zehn Monate nach einem Selbstmordanschlag in Istanbul mit zwölf deutschen Todesopfern sind zwei Verdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Gericht für schwere Straftaten in Istanbul verhängte am Donnerstag außerdem eine Ausreisesperre gegen die beiden Entlassenen.

Gegen die fünf in Untersuchungshaft verbleibenden Angeklagten lägen konkrete Indizien vor, teilte das Gericht mit. Es bestehe daher dringender Tatverdacht.

Im Zusammenhang mit dem Anschlag vom 12. Jänner sind insgesamt 26 Verdächtige angeklagt. Ihnen wird unter anderem Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und vorsätzliche Tötung vorgeworfen. Der Prozess soll am 22. Februar 2017 fortgesetzt werden. Die türkische Regierung macht die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für den Anschlag verantwortlich, bei dem ein Attentäter zwölf deutsche Urlauber im Istanbuler Altstadtviertel Sultanahmet mit in den Tod riss.

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