Alarm um neue Baulärm-Regeln

Innsbruck – Tirols AK-Chef Erwin Zangerl steigt gegen die von der Landesregierung beschlossene Baulärmverordnung auf die Barrikaden. Mit der...

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Innsbruck –Tirols AK-Chef Erwin Zangerl steigt gegen die von der Landesregierung beschlossene Baulärmverordnung auf die Barrikaden. Mit der Verordnung seien konkrete Baulärm-Messungen abgeschafft worden, kritisiert Zangerl. Stattdessen seien lediglich Mindestabstände zur Lärmquelle definiert worden. Zudem sei die Lärmgrenze um zehn Dezibel erhöht worden und Baulärm schon ab sechs Uhr morgens erlaubt.

Betroffene seien laut AK nun „chancenlos“, sich rechtlich gegen Baulärm zu wehren. Weil nicht mehr die Dezibel-Belastung, sondern allein der Abstand das Kriterium für Baulärm sei. „Was vom zuständigen Landesrat als Schutz vor Baulärm deklariert wird, ist in Wirklichkeit das Gegenteil: Denn der Schutz vor Baulärm wird dadurch gelockert, was strikt abzulehnen ist“, kritisiert AK-Präsident Erwin Zangerl.

Der für Baurecht zuständige LR Johannes Tratter hatte die neue Verordnung in einer Aussendung hingegen gelobt. Die neue Baulärmbewertung sei wesentlich leichter, rascher und sparsamer zu vollziehen. (TT)

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