Erdogan sprach mit Merkel am Telefon über Aleppo und PKK

Damaskus (APA/dpa) - Angesichts der verheerenden Lage in der umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo hat der türkische Staatspräsident Recep T...

Damaskus (APA/dpa) - Angesichts der verheerenden Lage in der umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert.

Erdogan und Merkel seien sich am Donnerstag einig gewesen, dass die Bemühungen zur Lieferung von humanitärer Hilfe nach Aleppo verstärkt werden müssten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Präsidialamtskreise.

Erdogan habe bei dem Gespräch außerdem deutlich gemacht, dass die Türkei ein härteres Vorgehen gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK und die Gülen-Bewegung in Deutschland erwarte.

Der Staatschef habe Merkel zudem an die Verantwortung der EU in der Flüchtlingskrise erinnert, hieß es von der türkischen Seite weiter. Bei dem Telefonat sei es auch um die Verhandlungen zur Überwindung der Teilung der Mittelmeerinsel Zypern gegangen. Erdogan habe der Kanzlerin zur G-20-Präsidentschaft gratuliert. Deutschland hatte den Vorsitz in der Gruppe führender Industrie- und Schwellenländer, zu der auch die Türkei gehört, am Donnerstag übernommen.

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