Leitbörsen in Fernost gehen mit Verlusten ins Wochenende

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag mit Verlusten geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 0,47 Prozent auf 1...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag mit Verlusten geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 0,47 Prozent auf 18.426,08 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor 1,37 Prozent auf 22.564,82 Einheiten. Der Shanghai Composite zog sich mit minus 0,90 Prozent auf 3.243,84 Punkte zurück.

Auch die Märkte in Indien und Australien präsentierten sich im roten Bereich. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 26.230,66 Zählern mit minus 1,24 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 1,04 Prozent auf 5.502,60 Einheiten.

Mit Sorge blicken Anleger nach Europa, wo - je nach Ausgang des Referendums in Italien oder auch der Bundespräsidenten-Wahl in Österreich - die EU-Gegner zunehmend mächtiger werden könnten. Das weckt neue Befürchtungen über eine weitere Eurokrise.

Daneben dürfte auch weiterhin der sehr wahrscheinliche Zinsschritt der US-Notenbank Mitte Dezember Gesprächsthema Nummer Eins sein. Dieser könnte dann auch für Impulse sorgen, sollte aber generell durch einen potenziell stärkeren Dollar positiv auf asiatische Exportwerte wirken. Noch heute werden in den USA die Arbeitsmarktdaten zum November veröffentlicht und dürften, wenn diese nicht überraschend negativ ausfallen, eine Zinsanhebung bekräftigen.

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An diesem Freitag konnten in Tokio Gewinne von Finanzwerten Verluste aus dem Technologiesektor etwas abmildern. So stiegen etwa die Aktien von Mitsubishi UFJ Financial um 5,68 Prozent und die der Bank Nomura um 4,84 Prozent. Die Papiere der Shinsei Bank gewannen 3,24 Prozent und die der Mizuho Financial Group 3,07 Prozent. Tiefer zeigten sich Aktien des Elektronikkonzerns Sony mit einem Minus von 2,49 Prozent. Fujitsu-Wertpapiere gaben 2,14 Prozent ab.

Aktien von Unternehmen aus dem Infrastrukturbereich legten in China zu, so etwa die Papiere von China Railway Construction mit plus 8,54 Prozent oder China Railway Group, die um 2,36 Prozent stiegen. Dagegen verbuchten Tech-Aktien, wie etwa die Papiere des Software-Unternehmens Shenzhen Infogem Technologies mit einem Minus von 3,79 Prozent die größten Verluste.


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