Spanien nimmt sich mehr Zeit für Bankia-Privatisierung

Madrid (APA/Reuters) - Spaniens Regierung braucht mehr Zeit, um das in der Finanzkrise mit Milliardensummen gerettete Geldhaus Bankia wieder...

Madrid (APA/Reuters) - Spaniens Regierung braucht mehr Zeit, um das in der Finanzkrise mit Milliardensummen gerettete Geldhaus Bankia wieder loszuwerden. Sie wollte dazu am Freitag einen entsprechenden Gesetzesentwurf absegnen, wie eine mit der Sache vertraute Person sagte. Demnach ist die Privatisierung Bankias nun bis Ende 2019 vorgesehen. Das ist zwei Jahre später als bisher geplant.

Nach früheren Angaben des spanischen Bankenrettungs-Fonds (Frob) wird der Ausstieg erschwert, weil die Aktienkurse der Banken gesunken sind.

Nach dem Platzen einer Immobilienblase häufte Bankia 2012 Verluste über 19 Mrd. Euro auf. Der Staat rettete das Geldhaus vorm Aus und hält daran nun 65,5 Prozent.

Bankia soll gegebenenfalls mit dem ebenfalls staatseigenen Banco Mare Nostrum (BMN) fusioniert werden. Davor allerdings werde BMN Interessenten zum Kauf angeboten, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos. Sollten keine akzeptablen Offerte eingehen, werde der Zusammenschluss mit Bankia vorangetrieben.

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