Neues Grubenunglück in China: 38 Tote binnen weniger Tage

Chinas Gruben gelten als die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen hunderte Kumpel ums Leben.

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Peking – Drei Tage nach dem schweren Grubenunglück im Nordosten Chinas sind 21 der eingeschlossenen Bergarbeiter für tot erklärt worden. Ein weiter Kumpel sei noch unter Tage eingeschlossen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Angaben der Behörden der Provinz Heilongjiang vom Freitagabend. Die Rettungsarbeiten liefen weiter, hieß es.

Das Unglück hatte sich bereits am Dienstagabend nach einer Explosion in der nicht registrierten Kohlengrube nahe der Stadt Qitaihe an der Grenze zu Russland ereignet. Insgesamt wurden 22 Bergarbeiter verschüttet.

17 Bergleute starben bei neuerlichem Unglück

Bei einem neuen Grubenunglück in China sind mindestens 17 Bergleute ums Leben gekommen. Mehrere weitere seien nach einer Explosion in einer Kohlemine in Chifeng im Norden des Landes unter Tage eingeschlossen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag.

Das Unglück ereignete sich nur vier Tage nach jenem Unglück in der Stadt Qitaihe. Der Leiter des Bergwerks in Qitaihe und drei weitere Manager würden von der Polizei verhört. Angesichts der jüngsten Grubenunfälle gebe es eine landesweite Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen.

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Chinas Gruben gelten als die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen hunderte Kumpel ums Leben, 2015 waren es offiziellen Zahlen zufolge knapp 600. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen und mangelnde Aufsicht gelten häufig als Ursachen.

Erst Anfang November waren bei einer Gasexplosion in einer Kohlegrube nahe der südwestchinesischen Stadt Chongqing 33 Bergleute gestorben. China ist der weltgrößte Kohleproduzent und auch der größte Konsument. (dpa)


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