Sechs Tote in Böheimkirchen: Noch immer Fragen offen

Laut Staatsanwältin wurden die Opfer „im Schlaf getötet“. Der Tatzeitpunkt stand ebenso nicht fest wie das Motiv.

Vor dem Haus, in dem sich die Tragödie abgespielt hatte, wurden Kerzen angezündet.
© APA/HELMUT FOHRINGER

Böheimkirchen – Nach der am Donnerstag entdeckten Bluttat mit sechs Toten in Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten-Land) sind noch immer viele Fragen offen. Der Tatzeitpunkt stand ebenso nicht fest wie das Motiv. Ob man Letzteres überhaupt verifizieren werde können, „wissen wir nicht“, sagte Michaela Schnell, Leiterin der Staatsanwaltschaft St. Pölten, am Sonntag auf APA-Anfrage.

Die Sprecherin bestätigte Medienberichte, dass die 35-Jährige, die als mutmaßliche Täterin gilt, ihre Mutter (59), den Bruder (41) sowie ihre drei Kinder, ein Mädchen (7) und zwei Buben (9 und 10) „im Schlaf getötet“ hatte, ehe sie sich selbst das Leben nahm. Eine Krebsdiagnose bei der 59-Jährigen sei ein mögliches Motiv.

Ein Ergebnis der von der Staatsanwaltschaft angeordneten Obduktion lag am Sonntag weiterhin nicht vor. Es „mag sein“, dass die Autopsie abgeschlossen ist, der Gerichtsmediziner habe aber noch keinen Bericht übermittelt, sagte Schnell. „Wir müssen wissen, was sein Kalkül ist. Das ist relevant.“ (APA)

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