BP-Wahl: Landkarte in Kärnten diesmal doch deutlich grüner als im Mai

Klagenfurt (APA) - Die politische Landkarte in Kärnten ist nach der wiederholten Stichwahl gegenüber dem Urnengang vom Mai deutlich grüner g...

Klagenfurt (APA) - Die politische Landkarte in Kärnten ist nach der wiederholten Stichwahl gegenüber dem Urnengang vom Mai deutlich grüner geworden. Alexander Van der Bellen schaffte es, ein Dutzend Gemeinden „umzudrehen“, kärntenweit kam er auf 43,45 Prozent (+1,55 Prozent). Norbert Hofer blieb landesweit mit 56,55 Prozent zwar deutlich vorne, verlor aber praktisch überall an Stimmen.

Am deutlichsten schaffte Van der Bellen eine Wende in der Gemeinde Lesachtal, wo er im Mai auf 41,8 Prozent kam und diesmal 52,3 Prozent der Stimmen erhielt. Auch die Bezirksstadt Hermagor ergrünte, von 45,6 auf 51,2 Prozent. In den Wörtherseegemeinden Maria Wörth (48,5/52,9 Prozent) und Pörtschach (45,2/50,9 Prozent) wechselte die Mehrheit ebenso wie in Mallnitz, Berg im Drautal, in Ludmannsdorf, Feistritz im Rosental, Köttmannsdorf, Maria Saal und St. Jakob im Rosental. In der Landeshauptstadt Klagenfurt legte Van der Bellen noch einmal zu und steigerte sein Ergebnis von 50,4 auf 53,5 Prozent. Sein bestes Resultat landesweit erzielte Van der Bellen aber in Zell Pfarre, wo er auf die 75 Prozent vom vergangenen Urnengang noch einmal etwas drauflegte und 76,4 Prozent erzielte. In Bad Eisenkappel gab es 58,5 Prozent (Mai: 54,5 Prozent), in Krumpendorf am Wörthersee 57,7 Prozent (Mai: 53,2 Prozent)

Norbert Hofer schaffte seinen größten Vorsprung wie schon bei der Wahl im Mai in der Gemeinde Stall im Mölltal (Bezirk Spittal): 79,7 Prozent der Stimmen entfielen auf ihn. In Deutsch-Griffen (Bezirk St. Veit) sicherte sich Hofer 78,4 Prozent der Stimmen, 76 Prozent waren es in Krems in Kärnten (Bezirk Spittal). Einen großen Verlust erlitt Hofer in der Gemeinde Glödnitz (Bezirk St. Veit) - dort kam er im Mai noch auf 80,2 Prozent, an diesem Sonntag waren es 73 Prozent. Bei der aufgehobenen Wahl hatte Hofer es in drei Gemeinden auf über 80 Prozent gebracht, das gelang ihm diesmal nicht mehr.

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