Kitzbühel

Katharinenkirche wird umfangreich saniert

© Angerer

Die Kitzbüheler Kirchen prägen das Stadtbild maßgeblich. Im nächsten Jahr wird auch die dritte Kirche im Stadtzentrum saniert.

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Liebfrauenkirche, Pfarrkirche St. Andreas und Katharinenkirche – sie geben der Stadt Kitzbühel seit Jahrzehnten ein ganz besonderes Erscheinungsbild. „Die Kirchen sind Zeugnisse des Glaubens und daher ist es auch unsere Aufgabe, sie zu erhalten“, sagt Stadtpfarrer Michael Struzynski.

Seit nun 23 Jahren ist Struzynski als Pfarrer in Kitzbühel. „In dieser Zeit haben wir viele unserer Gebäude sanieren können, wie den Pfarrhof, das Mesnerhaus oder auch die Pfarrkirche“, schildert Struzynski. Nun ist die Katharinenkirche im Stadtkern an der Reihe. Diese soll im kommenden Jahr umfangreich saniert werden. „Ermutigt hat mich dazu unser neuer Nachbar, Peter Löw, und er hat sich auch gleich bereit erklärt, eine Spende für die Sanierung zu tätigen“, sagt der Stadtpfarrer erfreut.

Löw hatte im Jahr 2012 das alte Finanzamt in der Innenstadt um 11,4 Millionen Euro gekauft und saniert, weiters auch das Lacknerhaus. Auch hier ist eine Sanierung geplant. Nun soll auch die unmittelbar daneben stehende Katharinenkirche schöner werden. Stadtpfarrer Struzynski rechnet mit Kosten in der Höhe von 300.000 Euro. Er habe bereits ein Ansuchen an die Diözese auf Kostenbeteiligung geschickt und auch bei der Stadt hat er schon angefragt. Struzynski würde sich eine Drittelung der Kosten wünschen. Von Bürgermeister Klaus Winkler gibt es bereits eine Zusage, vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderates.

Die Stadt könnte im Budget 2018 ein Drittel der Kosten in das Budget aufnehmen. „Es freut mich sehr, dass sich die Stadt Kitzbühel an den Kosten beteiligen möchte und der Renovierung positiv gegenübersteht“, sagt Struzynski, auch dass die Mittel erst 2018 fließen würden, sei kein Problem.

Es gebe bereits weiter­e großzügige Spenden aus Kitzbühel, „aber noch sind wir nicht ausfinanziert“, sagt Struzynski, der weiter auf Spendensammel­n setzt. Denn gäbe es einen Überschuss, möchte er auch den Altar in der Katharinenkirche restaurieren lassen. Der Beginn der Arbeiten ist für Ostern 2017 geplant.

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