Greenpeace Energy klagt weiter gegen Beihilfen für Hinkley Point C
Hamburg/Luxemburg (APA/dpa) - Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy zieht im Streit über Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkl...
Hamburg/Luxemburg (APA/dpa) - Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy zieht im Streit über Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Dies kündigte das Unternehmen am Montag in Hamburg an. Der Rechtsstreit um das Milliardenprojekt geht damit in die nächste Runde.
Das EU-Gericht hatte die Greenpeace-Klage im September für unzulässig erklärt. Nun geht der Anbieter in die nächste Instanz. Er befürchtet, dass Subventionen den Wettbewerb auf dem europäischen Strommarkt verzerren - zulasten erneuerbarer Energien. Die Klage richtet sich gegen die EU-Kommission, die die Beihilfen genehmigt hat.
Der geplante Reaktor C in Hinkley Point soll vom französischen Energieriesen EDF betrieben werden. Greenpeace Energy sieht das Projekt als Blaupause für andere neue Atomreaktoren in Europa, so etwa in Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei. Auch Österreich und andere Staaten hatten vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die von der EU-Kommission gebilligten, milliardenschweren Staatssubventionen für das Großprojekt geklagt.
~ WEB http://curia.europa.eu/ ~ APA257 2016-12-12/13:08
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