Oberösterreich

Kilometerlanger Stau nach Lkw-Brand auf der Westautobahn

Symbolfoto.
© APA (dpa/Pucher)

Der Lenker lag bewusstlos neben dem brennenden Fahrzeug. Polizisten zogen ihn aus dem Gefahrenbereich.

Linz – Ein Lkw-Brand in der Nacht auf Dienstag auf der Westautobahn (A1) zwischen Asten und St. Florian (Bezirk Linz-Land) und die damit verbundenen Aufräumarbeiten haben laut ÖAMTC im Frühverkehr einen kilometerlangen Stau in Fahrtrichtung Linz verursacht. Auch auf der A4 in Wien kam es nach einem Pkw-Brand zu einem Stau.

Der mit Soja beladene Lkw war gegen 2.30 Uhr in Brand geraten. Aufmerksame Polizisten entdeckten den Lkw-Lenker bewusstlos neben dem Fahrzeug, wie Medien berichteten. Er wurde aus dem Gefahrenbereich gezogen und ins Krankenhaus eingeliefert. Für die Bergungsarbeiten wurde ein Fahrstreifen gesperrt. Der andere blieb zwar frei, durch den Flaschenhals bildete sich aber im Frühverkehr ein enormer Stau, der gegen 8 Uhr rund acht Kilometer lang war. Die Bergung des Lkw war zu diesem Zeitpunkt nach wie vor im Gang. Auch die Abfahrt zur Mühlkreisautobahn (A7) war vorübergehend gesperrt, hier bildete sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Asten.

Auch auf der Ostautobahn (A4) gab es nach einem Verkehrsunfall mit anschließendem Pkw-Brand beim Autobahnknoten Prater stadteinwärts einen Stau. „Der Stau reicht mittlerweile rund acht Kilometer bis zum Autobahnknoten Schwechat zurück. Es besteht keine Umleitung, wir empfehlen über die S1 auszuweichen“, sagte ein Sprecher des ÖAMTC am Dienstag früh.

Das Unfallkommando der Polizei sei erst auf dem Weg zum Einsatzort. „Der Stau wird mehr und die Lage wird sich wohl nicht so schnell bessern. Momentan steht dort alles“, hieß es. (APA)