Inspiration zum ersten Roman
Von Harald Hintner...
Von Harald Hintner
Schwaz –Nicht alle Städte leisten sich einen Stadtschreiber, darauf ist Kulturreferentin GR Iris Mailer-Schrey recht stolz, sie und die Vertreter des Literaturforums Schwaz stellten die 27. Stadtschreiberin vor. Es ist Nora Mansmann aus Berlin, freie Autorin und Regisseurin.
Im Vorjahr war es mit Marco Dinic ein Stadtschreiber, heuer ging das Stipendium unter weit über hundert Bewerbern wieder an eine Frau. Die 36-jährige Berlinerin ist seit fast zwei Monaten in der Silberstadt und lässt sich im Haus Franziskus inspirieren.
Seit 1993 waren es 16 Männer und 11 Frauen, die sich das Aufenthaltsstipendium für Autoren sichern konnten. Bei freier Kost, Logis und dem nötigen Taschengeld für zwei Monate können sie sich somit ausschließlich der Schreibarbeit widmen.
Mit der Ausschreibung, Auswahl und Betreuung des Stadtschreibers ist das Literaturforum Schwaz betraut. Eva Gasteiger-Janovsky: „Die Wahl von Nora Mansmann ist uns nicht schwergefallen, sie konnte uns mit ihrem Text alle überzeugen.“ Auf die Stadtschreiberin ist auch Regisseur Markus Plattner aufmerksam geworden, das Theater im Lendbräukeller spielt im nächsten Jahr „Wir Wütenden“ von Nora Mansmann, Premiere ist am 30. Juni 2017.
„Die Stadtschreiber der letzten Jahre haben sich inzwischen einen guten Namen gemacht und glänzen unter den Literaten, oftmals war es in Schwaz der Start und Zugang zu einem breiteren Publikum“, weiß Hannes Köchler vom Literaturforum Schwaz.
Bisher schrieb Mansmann drei abendfüllende Theaterstücke, nebenher entstanden zudem weitere theatrale Projektarbeiten unter ihrer Beteiligung. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman.
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